Information zum Caritativen Ausschuss

Sehr geehrte Herren Präside und Präsidenten, liebe Vorstandskollegen, Schützenschwestern und Schützenbrüder,

anliegende Mail der Diözesangeschäftsstelle im Auftrag des Diözesanbundesmeisters übersende ich zu Ihrer/Eurer Kenntnis.

Mit freundlichen Schützengrüßen
Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

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Lieber Diözesanvorstand, liebe BBM´s

ich sende euch im Auftrag von Kurt Bongard einen Auszug der Niederschrift der Sitzung des Präsidiums vom 20. Juni 2020 bezüglich des Caritativen Ausschusses. Wir bitten darum die Informationen an die Bruderschaften weiterzugeben. Es ist sinnvoll, dass alle Schützen darüber informiert sind, welche karitativen Projekte von den Schützen unterstützt werden um selbst ihren Beitrag dazu leisten zu können.

Ich danke euch für eure Mühe, herzliche Grüße

Angelika

 

5.5. Ausschuss für caritative Aufgaben

Der Bericht wurde vorab schriftlich eingereicht und an die Mitglieder des Präsidiums versendet (siehe Anlage). Ergänzend berichtet der Ausschussvorsitzende über einige beispielhafte Aktionen der Bruderschaften und Bezirke während der Corona-Pandemie. Das Spendenaufkommen des vergangenen Jahres wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht zu erreichen sein. Der Bundesschützenmeister stellt das vom Deutschen Katholischen Blindenhilfswerk vorgeschlagene internationale Projekt in Burkina Faso vor. Die Beschlussfassung soll nach Beratung und Vorbereitung im Ausschuss in der nächsten Präsidiumssitzung erfolgen.

Anlage zu 5.5. Bericht Ausschuss für caritative Aufgaben Bericht zur Präsidiumssitzung am 10.10.2020

Liebe Schützenschwester, Liebe Schützenbrüder Ich entschuldige mich jetzt schon für den sehr langen und sehr ausführlichen Bericht. Aus den bekannten Gründen, waren im bisherigen Jahr, die öffentlichen Auftritte des caritativen Ausschuss auf den Bundesdelegiertentag beschränkt. Somit waren auch keine Spendeneinnahmen außer auf dem Bundesdelegiertentag 2020 zu verzeichnen.

Dieses Jahr war jedoch für den caritativen Ausschuss und einem Teil der Mitglieder sehr arbeitsintensiv. Durch die Corona –Zeit ist auf den caritativen Ausschuss eine nicht geringe Menge an Aufgaben zu gekommen.

Grob zu nennen: Die logistische Unterstützung bei der Altkleidersammlung durch Telefondienste, sowie Kontakte zu den Aufstellorten und die Pflege des Altkleidercontainer – Umfeldes, die wegen der Ausnahmesituation überfrequentiert wurden. Die normalen Leerungszyklen durch die Firma Grotex konnten nicht mehr beibehalten werden und auf Ausnahmesituationen und Überfüllungen von Altkleidercontainern musste kurzfristig und schnell reagiert und gehandelt werden, um eine Vermüllung des Umfeldes vorzubeugen. (TASKFORCE wurde gegründet)

Im nachfolgenden Bericht werde ich noch ausführlicher darüber berichten.

Sitzung am 26.09.2020 in Xanten/Birten

Corona bedingt hat unsere Herbst-Sitzung des caritativen Ausschuss am 26.09.2020 in den Räumlichkeiten der St. Viktor Schützenbruderschaft in Xanten/Birten unter den erforderlichen Bedingungen der Corona-Pandemie stattgefunden. Folgende Themen wurden in der Sitzung erörtert und behandelt:

  1. Einsatz der Bruderschaften in der Zeit der Corona-Pandemie
  2. Verleihung der Hochmeisterplakette und Ergebnisse der gemeldeten Spendenergebnisse aus dem Jahre 2019
  3. Aktuell: Situation auf dem Altkleidermarkt und deren Auswirkungen
  4. Spenden für das Deutsche Katholische Blindenhilfswerk Bonn
  5. Informationen und erste Versuche „Brillen spenden – Sehen spenden“ für „Brillenweltweit“ eine Tochter des Deutschen Katholischen Blindenhilfswerk.
  6. Hilfen bei der Pandemie

In der Zeit des Corona –Lock-Down sind viele Schützenbruderschaften den Aufruf des BHDS und des caritativen Ausschuss gefolgt und haben sich in bewundernswerter Weise für die besonders „Corona“ gefährdeten Menschen eingesetzt. Besonders für ältere, sowie Menschen mit Behinderung wurden Einkäufe getätigt, Fahrdienste organisiert und viele andere Handreichungen erledigt, die Hilfreich waren um diese besonders schwierige Zeit zu überstehen. Man dachte auch besonders an die vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Präsidium 10.10.2020 7 Lock-Down betroffenen Menschen in den Altenheimen, den Hospizen und den Menschen in Wohnstätten, für Menschen mit Behinderungen, die zum Teil vom Besuchsverbot betroffen waren. Durch kleine Gesten und Auftritte wurden gezeigt, dass man sie nicht vergessen hat. Jungschützen schrieben den Bewohnern; Briefe und schickten selbst gemalte Bilder oder Musikzüge und einzelne Musiker nach den Regeln von Corona im gebührenden Abstand spielten vor den Heimen und den Wohnstätten auf und brachten so ein wenig Freude diesen besonders, betroffenen Menschen. Dafür unseren herzlichen Dank.

1.1 Mit der „dringenden Bitte“ zu helfen, erreichte uns in den Anfängen des Corona-LockDown die Information, dass keine Gesichtsschutzmasken für die gefährdeten Bewohner und die Mitarbeiter in verschiedenen Hospizen, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen zu bekommen waren, diese aber dringend benötigt werden.

Ein Beispiel vom Niederrhein: Innerhalb von wenigen Tagen wurden von den Frauen der Schützenbruderschaften aus dem Bezirksverbänden Wachtendonk und Moers über 2500 Gesichtsschutzmaske genäht. Besonders schwierig war das besorgen der Materialien in der Lock-Down-Zeit. Geschäfte waren teilweise geschlossen oder die benötigten Materialien waren ausverkauft. Doch die Hilfsbereitschaft in den Bruderschaften war so groß, dass wir die Bitten innerhalb von 14 Tagen erfüllen konnten.

Danke, an alle Spender und Spenderinnen und unsere Bruderschaften, den Schützinnen und Schützen die wiedermal bewiesen haben, dass man sich auf sie verlassen kann. Auch heute noch können wir Woche für Woche genähte Gesichtsschutzmasken, die besonders auf die Bedürfnisse von behinderten Menschen angepasst worden sind, an verschiedene Behinderteneinrichtungen liefern, denn dort ist der Bedarf immer noch sehr groß. Die ersten, gefertigten Masken sind durch den erforderlichen mehrfachen täglichen zwei stündigen Wechsel und permanenter Reinigung, besonders im Bereich der Menschen mit Behinderung nicht mehr in einem gebrauchsfähigen Zustand und werden ihrer Funktion nicht mehr gerecht. Den Einsatz von „Papier/ Zellstoffmasken“ ist wegen der schnellen Durchfeuchtung hier kaum möglich. Somit werden wir auch weiterhin selbstgenähte Masken an diese Behinderteneinrichtungen kostenlos liefern.

  1. Die Verleihung der Hochmeisterplakette 2019/2020

Die Heute vorgeschlagenen Projekte wurden von den Mitgliedern des caritativen Ausschuss in Unkenntnis der sich dahinter verbergenden Bruderschaften und Bezirksverbände an Hand der Sachthemen und uns vorliegenden Informationen der Bruderschaften und Bezirksverbände von den anwesenden Mitgliedern des caritativen Ausschuss ausgewählt.

Ausgewählt wurden aus mehr als 350 Projekten:

  1. Einzelprojekte

St.Hubertus Schützenbruderschaft Köln-Fühlingen von 1876. E. (Köln)

Brudermeister Anton Harff

Die Grundschule in Fühlingen hat ein Zirkusprojekt durchgeführt. Es sollte eine Zeitschrift zu diesem Projekt erstellt werden und jedes Kind hätte mindesten 2-3 Euro zahlen müssen. Manche Kinder hätten sich dieses nicht leisten können. Somit hat die Schützenbruderschaft diese Zeitschrift gesponsert und 500 Euro an die Schule übergeben. Jedes Kind bekam nun seine Zeitschrift, die Freude bei den Kindern darüber war sehr groß.

  1. Langzeitprojekt

St. Sebastianus Schützenbruderschaft Solingen-Weeg (Köln)

Brudermeister Stephan Over

Bei diesem Spender handelt es sich um eine kleine Bruderschaft mit 35 Schützen und Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Präsidium 10.10.2020 8 13 Jung- und Schülerschützen. Diese kleine Schützenbruderschaft richtet nun schon seit vielen Jahren für die Pfarrgemeinde St.Suibertus Weeg die Kinderkarnevalsveranstaltung und den Martinzug aus. Die Erlöse aus der Kinderkarnevalsveranstaltung fließen danach zu 100% an die Wilhelm Hartschen-Schule in Solingen. Mindesten 500 Euro pro Jahr spendet die Bruderschaft schon seit 20 Jahren für die Wilhelm-Hartschen-Schule. Die Wilhelm-Hartschen-Schule, ist eine Förderschule für geistige Entwicklung von Menschen mit Behinderung

  1. Kirche und Bruderschaft

St. Sebastianus Schützenbruderschaft Obermendig (Trier)

Brudermeister Ulrich Eckhard

Die Schützenbruderschaft hat in diesem Jahr sich in besonderer Weise Gedanken gemacht und eine Gruppe unterstützt die immer zur Stelle ist leider aber deren Tätigkeit oft als „selbstverständlich“ erachtet wird. Die Bruderschaft hat im vergangen Jahr die Tätigkeit Messdiener in der Pfarrgemeinde Obermendig unterstützt. Gleichzeitig war, dieses auch ein Dankeschön für die Arbeit, die die Messdiener bei der Gestaltung der heiligen Messen in der Pfarrei immer übernehmen. So unterstütze die Schützenbruderschaft Obermendig einen Nachmittag der Messdiener und die durchgeführte „Olympiade“ mit einer namhaften Spende.

  1. Projekt-Jungschützen St. Sebastianus Ersdorf-Altendorf (Köln)

Brudermeister: Hendrik Beer

Wir sammeln für die Polio-Impfungen PET-DECKEL. Die Schützenjugend der Bruderschaft Ersdorf-Altendorf hatte bereit Wochen, vor dem PET-Deckel- Haustürsammeltermin für diese Aktion geworben. Diese Sammelaktion wurde dann am 24.05.2019 durchgeführt. Insgesamt kamen dabei 62.000 Deckel zusammen. Das entsprach dem Inhalt von 14 großen vollen Müllsäcken. Diese Deckel wurden der Aktion „500 Deckel gegen Polio“ überstellt. Die Deckel werden dort sortenrein recycelt und vom Erlös werden Impfungen gegen Kinderlähmung finanziert. Die Sammlung entsprach 125 Schluckimpfungen und wurde auch noch durch Geldspenden die die Kinder beim Sammeln erhalten hatten aufgestockt.

Für diese vier Vorschläge bitten wir um die wohlwollende Zustimmung des Präsidiums

  1. Die Auswertungen der eingesandten Spendeninformationen

Die Auswertung der Einsendungen der Schützenbruderschaften „Wir haben gespendet 2019“ erbrachte in diesem Jahr einen absoluten Höchststand. Eine sehr hohe Zahl von vier- und sogar fünfstelligen Spendensummen wurde uns angezeigt. So ergab sich ein kumuliertes Spendenaufkommen für das Jahr 2019 von 3.031.991,00 Euro. An kumulierten Arbeitsstunden lagen wir etwas unter den Zahlen des Jahres 2018. Es wurden 2019: 264.633 Std von den Bruderschaften für soziale Projekte geleistet. Das bei dem Wert einer Arbeitsstunde von 10€ einer Summe von 2.646.330,00 Euro entspricht. Wir danken allen Einsendern für die großzügige Hilfe.

  1. Pest Hilfe – Deutsches Katholisches Blindenhilfswerk

Die „Pesthilfe“ an Malteser international wurde eingestellt. Die Gründe wurden bei der letzten Präsidiumssitzung vom Bundesschützenmeister Emil Vogt ausführlich erläutert. Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Präsidium 10.10.2020 9

4.1 Deutsches Katholisches Blindenhilfswerk

Das Ergebnis unseres Besuches und die Gespräche in Bonn, so wie das Tätigkeitsprofil des Deutschen Katholischen Blindenhilfswerk, hatte der Bundesschützenmeister Emil Vogt auf der letzten Präsidiumssitzung erläutert. In der Zwischenzeit wurden die Kontakte zum Katholischen Deutschen Blindenhilfswerk in Bonn intensiviert. Nach einer Beratung haben wir uns für diese Projekt entschieden:

– Nach der Vorstellung des Projektes „Burkina Faso“ (Hilfe zur Selbsthilfe, Schule, Ausbildung und behütetes Arbeiten und Wohnen für sehbehinderte und blinde Menschen; 80 Kinder und 120 Erwachsene) wurde in der Sitzung des caritativen Ausschuss am 26.09.2020 einstimmig beschlossen 10.000 Euro auf der Bundesdelegiertenversammlung 2021 dem Deutschen Katholischen Blindenhilfswerk zu überreichen. Wir bitten das Präsidium um die geschätzte Zustimmung.

  1. Altkleidersammlungen

Der Altkleidermarkt in Deutschland hat sich durch die Corona –Pandemie erheblich verändert und ist teilweise zusammengebrochen. Der Markt wird sich den Prognosen nach bereinigen und einige Entsorger / Händler / und Verarbeitungsbetriebe für Altkleider im In-und Ausland wird es nach Corona nicht mehr geben.

Auch bedingt durch die derzeitige Situation werden sich wie schon geschehen, sich einige Kommunen und Unternehmen, vom Markt zurückziehen.

Der Grund: Der Absatz stagniert durch die Corona-Beschränkungen, Sortieranlagen im In- und Ausland waren nicht mehr erreichbar und die Lagerkapazität für Altkleider erschöpft und die Preise fallen. Die Entsorger-Firmen sehen keine tragfähige wirtschaftliche Basis mehr. Das Gleiche gilt auch für die Städte und Kommunen, sie sind per Gesetz gezwungen die Altkleiderentsorgung sicher zu stellen, dass verstärkte das Problem. Die Goldgräberstimmung der Kommunen in der Vergangenheit hatte dazu geführt, dass der Markt herunter gewirtschaftet wurde und die Preise verfallen sind. Die Kommunen müssen erkennen, dass sich für sie die Altkleiderentsorgung wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Die hohen Standgelder für die Altkleiderstandorte in den Kommunen werden nicht mehr von den Entsorgungsunternehmen gezahlt. Eigene Altkleidercontainer der Kommunen wurden in den letzten Wochen abgezogen oder zugesperrt. Die Altkleiderentsorgung wurde den freien Dienstleistern zum Teil kostenlos oder den sozialen Dienstleistern überlassen um nicht die vorgegebenen, gesetzlichen Lagerkapazitäten vom Kreislaufwirtschaftsgesetz zu überschreiten.

Die ordnungsgemäße Leerung der Altkleidercontainer wurde aus dieser Sicht zu einem logistischen und kostenintensiven Problem für die Kommunen. Durch unsere Verträge und der guten Zusammenarbeit mit der Firma Grotex GmbH konnten wir die geregelte Abfuhr der Altkleider sicherstellen. Unterstützt durch den Einsatz des caritativen Ausschuss und einiger seiner Mitglieder bei der Betreuung der Containerstandorte und der Hilfe bei der Logistik in Verbindung mit der Firma Grotex, kam es zu keinen nennenswerten Problemen und Vermüllungen. Auch konnten wir nach kurzen Verhandlungen mit der Firma Grotex GmbH einen akzeptablen fairen, marktgerechten Erlös für die gesammelten Altkleider erzielen. Zum Beginn des neuen Jahres 2021 werden wir an Hand der Altkleidermarktentwicklung, die Erlöse neu verhandeln.

Wir möchten unsere Altkleidercontaineranzahl weiter erhöhen, das derzeitige Marktgeschehen zeigt, uns hier eine Change, da viele Kommunen wieder zugänglich sind. Professionelle Entsorger haben ihre Verträge mit den Kommunen gekündigt und verlangen nun Entlohnung für die Altkleiderabfuhr. Wir hoffen nun, dass die Kommunen unsere Altkleideraufstellungsanträge und die Aufstellungen von Altkleidercontainern für soziale Projekte auch auf kommunalem Gebiet entgegen der Erfahrungen in der Vergangenheit nicht mehr behindern. Aus unserer Sicht ist es darum erforderlich, dass weitere Schützenbruderschaften und Bezirksverbände Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Präsidium 10.10.2020 10 gewonnen werden, die uns erlauben neue Altkleidercontainer aufzustellen. Bei unseren Standort-Analysen stellen wir fest, dass hier die Diözesen Aachen und Paderborn sehr schwach vertreten sind. In den Diözesen Köln, Essen, Münster (nur in einem Landesbezirk) und Trier haben sich „Hotspots“ für die Altkleidercontainerstandorte gebildet.

Hotspots sind:

  1. Der Bereich der Diözese Köln ( Bereiche um Leverkusen, Dormagen, Köln und Solingen)
  2. In der Diözese Trier befinden sich die Aufstellplätze an der Rheinschiene von Bonn bis Koblenz.
  3. In der Diözese Münster in dem Landesbezirk Niederrhein mit den Bezirksverbänden Wachtendonk; Geldern, Kleve und Moers
  4. In der Diözese Aachen sind es nur sehr wenige einzelne versprengte Standorte (im Bereich um Mönchengladbach-Korschenbroich, Nettetal, Simmerath; Kempen)
  5. Auch in der Diözese Paderborn haben wir die gleiche Situation. ( in Geseke; Mantinghausen; )
  6. In der Diözese Essen, bedingt durch die Größe des Diözesanverbandes sind wir auf den Raum Duisburg beschränkt.

Bemerkenswert ist, dass für jeder dieser Hotspots ein „Name“ einer Schützenschwester oder eines Schützenbruder steht. Sie haben durch die persönliche Ansprache der Bezirksverbände und Bruderschaften in ihrem privaten Umfeld bei Privatpersonen und Geschäftsleuten diese Ergebnisse erzielt und die Stellplätze ermöglicht. Es zeigt sich, dass ein persönlicher Einsatz sich auszahlt, somit hat jeder die Change auch aus dem Präsidium, uns bei der Suche nach neuen Altkleiderstandorten zu helfen. Mit diesem Einsatz hilft jeder den Menschen, die am Ende ihres Lebensweges stehen damit sie in Ruhe und im Frieden ohne Schmerzen durch die gezielte palliative Hilfe aus dem Leben scheiden können Packen wir es an. Herzlichen Dank für Eure Hilfe….

  1. “Brillenweltweit“– Brillenspenden- Sehen schenken

Unter diesem Motto steht eine neue besondere Hilfsaktion, die in den vergangenen zwei Monaten am Niederrhein getestet worden ist. Durch das Deutsche Katholische Blindenhilfswerk wurden wir auf die Arbeit von „Brillenweltweit“ aufmerksam.

„Brillenweltweit“ ist eine Tochter des „Deutschen Katholischen Blindenhilfswerk“ in Koblenz. Alte Brillen verstauben in den Schubladen und wandern nach geraumer Zeit in den Müll. Diese Brillen werden gesammelt und von „Brillenweltweit“ in ehrenamtlicher Arbeit; sortiert, gereinigt , repariert, getestet und die Dioptrie vermessen. Danach werden diese Brillen dem Deutschen Katholischen Blindenhilfwerk kostenlos zur Verfügung gestellt.

Diese Tätigkeiten werden von Menschen mit Behinderung oder Menschen die in den Arbeitsprozess wieder eingegliedert werden durchgeführt. Alles geschieht unter der fachlichen Leitung von ehrenamtlichen Augenoptikern.

Die so wieder vollfunktionsfähigen „alten“ Brillen werden dann an die Projekte des Katholischen Deutschen Blindenhilfswerk „International“ die mobilen ambulanten Augenzentren und Sanitätsfahrzeuge sowie stationären Blindenzentren weltweit unterhalten kostenlos versandt. „Brillenweltweit“ wird nur von Spenden finanziert. Der Personaleinsatz in Deutschland wird über öffentliche Förderprogramme (Ein- Euro- Programm) bezuschusst.

Die Erlöse durch das Recycling der Materialien defekter nicht mehr gebrauchsfähiger Brillen finanzieren die Versandkosten, da diese nicht unerheblich sind.

Mit dem ehrenamtlichen Geschäftsführer Herrn Johannes Klein haben wir einen Versuch am Niederrhein gestartet. Zehn Sammelboxen mit den Emblemen und der Beschriftung unseres Schützenbundes wurden erstellt und in Geschäften jeglicher Art von der Apotheke bis zum Landhandel verteilt und aufgestellt. Dieser Versuch wurde zu einem „Renner“, so dass wir uns nun mit der Entwicklung eines Sammel- und Logistikkonzept beschäftigen. Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Präsidium 10.10.2020 11

Dieses Hilfskonzept „ Sehen schenken“ so sind unsere Vorstellungen können wir dann auf unsere angeschlossenen Bruderschaften übertragen. Die ersten Versuche zeigten ein hohe Akzeptanz und auch Lob aus der Bevölkerung und sind sehr gut angenommen worden. Wir meinen, dass diese Brillensammlung zu einer dauerhaften Aktion bei allen interessierten Schützenbruderschaften werden könnte. Es ist eine kostenlose, sehr gute Werbung für das Schützenwesen. Wir waren überrascht, dass wir aus dem Rathaus der Stadt Geldern angesprochen worden sind. Die Stadt würde gerne diese Brillensammlung in den neuen Abfallkalender der Stadt mit den Hinweis auf die Brillensammlung der Schützen aufnehmen und hat einen größeren Sammelbehälter angefragt um diesen auch im Stadthaus aufzustellen. Nach diesem sehr langen Bericht, der nur einige Punkte der Aktivitäten des caritativen Ausschuss aufgezeigt hat und der besonders durch die „Corona Zeit“ geprägt war, möchte ich mich bei allen bedanken die den caritativen Ausschuss in diesem besonderen Schützenjahr unterstützt haben.

Karl-Heinz Kamps

Vorsitzender des Ausschusses für die caritativen Aufgaben des Bundes

-- Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Tempelhofer Str. 21 52068 Aachen Tel.: (0241) 99 74 74 14 E-Mail: bhds-aachen@t-online.de Homepage: www.bhds-aachen.de 

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