Corona ist noch nicht besiegt

Absage der Dekanatsschützenfeste auch im Jahr 2021

Sehr geehrte Herren Präside und Präsidenten, liebe Vorstandskollegen und liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,


Corona ist auch im Jahr 2021 noch nicht besiegt.
Aufgrund der Virusmutanten steigen die Infektionszahlen wieder dramatisch an und auch die Impfstrategie geht offensichtlich nicht auf. Bis breite Bevölkerungsschichten geimpft sein werden, wird es mit Sicherheit Herbst und auch das öffentliche Leben wird bis dahin mehr oder weniger eingeschränkt bleiben. Jedenfalls geht der Dekanatsvorstand davon aus, dass bis Ende September Großveranstaltungen, wie Dekanatsschützenfeste, nicht verantwortlich durchgeführt werden können.

Meine Umfrage zu meinem Vorschlag auch die Schützenfeste 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen und alle anstehenden Schützenfeste um ein Jahr zu verschieben, hat zu folgendem Ergebnis (Stand heute) geführt:

20 von 21 Bruderschaften stimmen diesem Vorschlag zu. Lediglich 1 Mitglieds Bruderschaft hat bisher keine Rückmeldung gegeben. Der Dekanatsvorstand stimmt ebenfalls einstimmig zu.

Dies stellt (auch satzungsgemäß) ein eindeutiges Votum für eine Verschiebung aller anstehender Schützenfeste um ein Jahr dar. Insbesondere den Bruderschaften aus Schalbruch und Breberen, den Ausrichtern für 2021, danke ich hier ganz herzlich. Aber auch die Bruderschaften, die danach Ausrichter sind, Havert und Straeten, Süsterseel und Stahe, haben sich mit einer Verschiebung um ein Jahr einverstanden erklärt. Hierfür danke ich ebenfalls ganz besonders.

Die beiden Bruderschaften die eigentlich in diesem Jahr Ausrichter gewesen wären (Schalbruch und Breberen), haben ihre neuen Termine in 2022 mit meinem ausdrücklichen Einverständnis festgelegt. Insbesondere Breberen ist dabei terminlich absolut gebunden, da auch die schon für 2020 und 2021 bestehenden Verträge für 2022 nur unter diesen Bedingungen kostengünstig umgestellt werden konnten. Auch für Schalbruch bitte ich um Eurer Verständnis, dass der von dort vorgeschlagener Termin so akzeptiert wird.

Termin Dekanatsschützenfest in Schalbruch:                10. – 13.06.2022
Termin Dekanatsschützenfest in Breberen-Brüxgen:  19. – 22.08.2022

Für die weiteren Termine der Schützenfeste in 2023 und 2024 bitte ich Straeten, Havert, Süsterseel und Stahe um ihre Terminvorschläge. Diese werde ich selbstverständlich kommunizieren, sobald diese Bruderschaften entsprechende Terminvorschläge mitteilen.

Mir ist klar, dass es zu Terminüberschreitungen im Jahr 2022 kommen kann und wird, da aufgrund der Pandemie viele Veranstaltungen um ein oder zwei Jahre verschoben werden mussten. Ich gehe davon aus, dass wir aber, aufgrund der besonderen Lage, brüderlich mit einander umgehen und zusammen stehen. Ich weise aber auch in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Dekanatsverband Veranstalter der Heimat- und Dekanatsschützenfeste ist und die jeweilige Bruderschaft Ausrichter ist. Der Dekanatsvorstand muss hierbei die Interessen des gesamten Dekanatsverbandes und ihrer Mitgliedsbruderschaften im Auge haben und kann dabei, insbesondere bei den Terminfestlegungen, nicht immer auf die Interessen einzelner Bruderschaften Rücksicht nehmen. Selbstverständlich bin ich natürlich immer bemüht, Einvernehmen zu erzielen.

Eine neue, überarbeitete Aufstellung der Ausrichter der Schützenfeste der kommenden Jahre füge ich als Anlage bei und bitte unseren Webmaster sie auf unserer Internetseite zu aktualisieren.


Mit freundlichen Schützengrüßen
Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

Aufstellung Schützenfeste bis 2036

Erlaubnispflicht für das Führen von (Zier-) Säbel und Degen bei öffentlichen Veranstaltungen

Sehr geehrte Herren Präsidenten, liebe Vorstandsmitglieder, Schützenschwestern und Schützenbrüder,

ich nehme Bezug auf meine Mail vom 21.01.2021. Hierin hatte der Diözesanverband darauf hingewiesen, dass die Kreispolizeibehörde Heinsberg bei den Schützenbruderschaften eine Überprüfung der Degen- und Säbelträger gem. § 16 Abs. 2 WaffG beabsichtigt.
Nunmehr hat die KPB Heinsberg mehrere Bruderschaften aus unserem Dekanat angeschrieben (siehe auch nachstehenden Mailverkehr), auf die Erlaubnispflicht hingewiesen, und um eine entsprechende Beantragung der Erlaubnis/Ausnahmegenehmigung gebeten.
Bereits vor mehr als 10 Jahren war dies schon einmal Thema zwischen der KPB Heinsberg und den Bruderschaften (siehe meine nachstehende Mail). Damals wurde entschieden, dass die Ziersäbel und Zierdegen nicht unter das WaffG fallen und insofern keine Erlaubnis erforderlich sei. Diese Auffassung hat sich nunmehr geändert.
Über diese Problematik habe ich heute mit Herrn von Birgelen ein ausgiebiges Telefonat geführt (ein persönliches Gespräch ist coronabedingt derzeit nicht möglich).
Herr von Birgelen erläuterte mir, dass die damalige Auffassung heute rechtlich nicht mehr zu halten ist. Nach einer Fachstellung-nahme des Landeskriminalamtes (LKA NRW) gelten nunmehr auch diese Ziersäbel/Zierdegen als Hieb- und Stichwaffe im Sinne des WaffG. Ich halte die aktuelle Beurteilung des Landeskriminalamtes für schwer angreifbar und sehe daher auch ein bei Widerspruch ggf. dann erforderliches Rechtsverfahren für nicht zielführend. Somit ist auch eine entsprechende Erlaubnis zum Führen derartiger Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen (wie Schützenfesten, Kirmesaufzügen usw.) zu beantragen.

Ich empfehle daher nunmehr den betroffenen Mitgliedsbruderschaften eine entsprechende Erlaubnis/Ausnahmegenehmigung zu beantragen.
Hierbei favorisiere ich die 1. vorgeschlagene Variante: Ausstellung der Erlaubnis auf die Schützenbruderschaft, da diese Variante nicht nur für die Bruderschaften wesentlich kostengünstiger ist, sondern auch mit deutlich weniger Verwaltungsaufwand für uns behaftet ist.

Ich bedaure Euch keine andere Mittelung machen zu können. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Schützengrüßen
Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

Information zum Stand evtl. Absagen von Dekanatsveranstaltungen in 2021

Sehr geehrte Herren Präsidenten, liebe Vorstandskolleginnen und Kollegen, liebe Schützenbrüder,

Zu meinem Blog vom 16.02.2021 zum evtl. Absagen der Dekanatsschützenfeste des Jahres 2021 gebe ich folgenden Zwischenstand zu Eurer Kenntnis:

Bisher haben 11 Bruderschaften und nahezu der gesamte Dekanatsvorstand meinem Vorschlag auf der coronabedingt weiteren Verschiebung der Schützenfeste um ein Jahr zugestimmt. Gegenstimmen liegen bisher nicht vor.
Um Planungssicherheit für die Bruderschaften und das Dekanat zu gewährleisten, werde ich bis Ostern unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen, mit dem geschäftsführenden Dekanatsvorstand, hierüber eine demokratisch legitimierte Entscheidung treffen.
Ich bitte daher die Bruderschaften, die bisher noch nicht Stellung bezogen haben, sich in ihren Vorständen abzustimmen und alsbald in den nächsten Wochen ein Votum abzugeben.


Mit freundlichen Schützengrüßen
Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

Gebührenbescheide aus der Führung im Transparenzregister

Sehr geehrte Herren Präsidenten, liebe Vorstandskolleginnen und Kollegen, liebe Schützenbrüder,

nachstehende Mail unseres Diözesanverbandes nebst Anlage (Schreiben des Bundesgeschäftsführers) übersende ich zu Eurer Information und evtl. weiteren Veranlassung hinsichtlich einer evtl. erforderlichen Gebührenbefreiung. 

Mit freundlichen Schützengrüßen
Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

——————————————-

Liebe Bezirksbundesmeister,

ich sende euch im Auftrag unseres Schatzmeisters Christoph Kammers Informationen zu eingehenden Gebührenbescheiden an die Bruderschaften aus der Führung im Transparenzregister.

Als Anhang findet Ihr, ein Rundschreiben des Bundes zu dem Thema „Gebührenbefreiung Transparenzregister“.

Bitte sendet die Informationen an alle Bruderschaften weiter.

Vielen Dank für eure Mühe und bleibt gesund!

Herzliche Grüße

Angelika

 

2021 02 16 Transparenzregister

Schützenaktivitäten im Dekanat 2021 unter Corona

Sehr geehrten Herren Präside und Präsidenten, liebe Vorstandsmitglieder, Schützenschwestern und Schützenbrüder,

Die Coronainfektionszahlen gehen „Gott sei Dank“ vorsichtig zurück und mit der Impfkapagne wurde (wenn auch erst langsam) begonnen. Gleichwohl leben wir nach wie vor in einem Lockdown und mit erheblichen Kontaktbeschränkungen.
Versammlungen, geschweige denn Großveranstaltungen, sind weiterhin nicht möglich und bezüglich der Veranstaltungen sicherlich bis auf Weiteres nicht genehmigungsfähig. In Anbetracht der deutlich ansteckenderen Mutanten des Virus und des schleppenden Impfverlaufs ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich dies bis September 2021 ändern wird. Die Kanzlerin hat bei der letzten Pressekonferenz der Regierenden angekündigt, dass es ein Impfangebot für die breite Bevölkerung erst bis Ende September geben wird.
Ich gehe daher davon aus, dass es bis dahin planbar für unser Dekanat keine Großveranstaltungen (Schützenfeste) und auch keinen verantwortbaren Schießbetrieb geben wird. Auch werden im Frühjahr sicherlich noch kein Ausschießen des Königsvogels oder größere Kirmesveranstaltungen stattfinden können.
Die Verantwortlichen der St. Peter und Paul Schützenbruderschaft Schalbruch haben mir mitgeteilt, dass sie ihr für Ende Mai geplantes Schützenfest wiederum verschieben möchten. Auch die Veranstaltungen der St. Aegidius Schützenbruderschaft Kreuzrath und der St. Josef Bruderschaft Stahe zu ihrem 100jährigen Jubiläum, die für den Sommer 2021 geplant waren, werden die Vorstände beider Bruderschaften um 1 Jahr verschieben.
Vom Ausrichter des 2. Schützenfestes, den Vereinigten Schützenbruderschaften Breberen-Brüxgen, die ihr Schützenfest Mitte September geplant haben, liegt mir noch keine Meinungsbildung vor.
Vor diesem Hintergrund und, da wir derzeit keine Versammlung abhalten können, wäre ich für Eure Auffassung dankbar, wie wir mit der Situation umgehen.
Nach Rücksprache im Gesundheitsministerium NRW tendiere ich im Moment dazu, wiederum beide Schützenfeste und die dann folgenden um ein weiteres Jahr zu verschieben und den Schießbetrieb im Dekanat frühestens im Spätherbst, je nach Pandemielage, wieder aufzunehmen.
Die Gesundheit unserer Mitglieder und auch der teilnehmenden musiktreibenden Vereine sowie der Gäste und Besucher unserer Veranstaltungen haben für mich höchste Priorität.
Um rechtzeitig zu einer Entscheidung zu kommen und Planungssicherheit für die Bruderschaften zu erreichen, wäre ich für eine baldige Stellungnahme der Mitgliedsbruderschaften und der Vorstandsmitglieder des Dekanatsverbandes dankbar.

Mit freundlichen Schützengrüßen (und bleibt oder werdet gesund)

Norbert Küppers
Dekanatsbundesmeister

PS: Ihr dürft Eure Meinung auch gerne als Kommentar hier für alle sichtbar reinstellen.